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Zuletzt aktualisiert: 16. April 2026 · 11 Min. Lesezeit · von Lars Sinsel

Klarna Alternative 2026: Die 5 besten BNPL-Alternativen für DACH-Händler

Klarna Alternative gesucht? Die 5 besten Buy-Now-Pay-Later-Anbieter für DACH: Riverty, PayPal Pay Later, Scalapay und mehr. Echte Kosten, DSGVO-Status und welche Alternative zu welchem Shop passt.

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Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Mollie (AWIN). Für Klarna, Riverty, PayPal und Scalapay haben wir kein Affiliate-Programm — diese Empfehlungen sind vollständig unabhängig.

TL;DR — Die 5 Klarna-Alternativen für DACH:

AnbieterModellBeste fürVia Mollie
Riverty (ehem. AfterPay)Kauf auf RechnungDACH-Händler allgemein
PayPal Pay LaterPay in 4 / RatenkaufShops mit bestehender PayPal-Integration✗ (direkt)
ScalapayPay in 3Mode / Fashion✗ (eigene App)
RatepayRechnung + RatenkaufB2B + größere Shops✗ (direkt)
UnzerMulti-BNPLEnterprise-Segment✗ (direkt)

Mollie als Klarna-Enabler: Wer Klarna über Mollie aktiviert, bekommt Klarna, Riverty und PayPal Pay Later aus einem Dashboard — oft der einfachste Weg für DACH-Shops.


Warum Händler nach Klarna-Alternativen suchen

In unserem Store haben wir Klarna, Riverty und PayPal Pay Later alle getestet — Aktivierung war immer über Mollie, weil das der unkomplizierteste Onboarding-Weg ist. Klarna-Konversionsanteil im Fashion-Sortiment lag bei rund 22%, Riverty (Rechnung) bei weiteren ~8% — zusammen 30% BNPL-Anteil am Gesamtumsatz.

Die Suche nach Klarna-Alternativen kommt typischerweise aus drei Situationen:

Szenario 1: Klarna-Ablehnung. Klarna nimmt nicht jeden Händler an. Das Onboarding prüft Mindestumsatz (oft ab 5.000 € Monatsumsatz), Produktkategorie (digitale Güter, Adult-Content, Hochrisiko-Produkte werden abgelehnt), Chargeback-Historie und Shop-Qualität (Impressum, Rückgaberecht, Reviews). Händler, die abgelehnt werden, suchen nach gleichwertigen Alternativen.

Szenario 2: Kostenoptimierung. Ein Klarna-Direktvertrag hat individuelle Konditionen — für kleine Händler oft ungünstiger als der Weg über Mollie. Außerdem trägt der Händler beim Direktvertrag manchmal mehr Risiko als erwartet.

Szenario 3: Breitenabdeckung. Ein Händler will mehrere BNPL-Methoden anbieten — nicht nur Klarna, sondern auch Rechnung (Riverty), Ratenkauf und PayPal Pay Later. Klarna allein deckt nicht alle Käuferpräferenzen ab.


Klarna-Alternativen im Vergleich — Die 5 besten für DACH

Riverty (ehemals AfterPay)

Hinweis: In DACH läuft AfterPay seit dem Rebranding 2022/23 als Riverty. Bei Erstnennung: “Riverty (ehemals AfterPay)”. Nicht verwechseln mit australischem Afterpay (Block Inc.) — das ist in DACH nicht aktiv.

Was es ist: Kauf auf Rechnung und Ratenkauf, spezialisiert auf den DACH-Markt. Riverty ist eine ABN AMRO-Tochter und in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren etabliert.

Für wen: Händler die “Kauf auf Rechnung” als lokale Zahlungserwartung abbilden wollen. In Deutschland ist Rechnung nach wie vor eine der beliebtesten Zahlungsarten.

DSGVO-Status: Riverty ist EU-reguliert, Datenspeicherung in den Niederlanden. AVV verfügbar.

Onboarding: Über Mollie in ~30 Minuten aktivierbar — kein separater Vertrag mit Riverty nötig. Bei Direktvertrag mit Riverty: Händler-Prüfung ähnlich Klarna, aber oft weniger restriktiv.

Gebühren: Öffentlich nicht kommuniziert (individuelle Konditionen). Über Mollie: Gebühren transparent im Mollie-Dashboard, Händler trägt kein Ausfallrisiko.

Shopify-Integration: Via Mollie App nahtlos — keine zusätzliche App nötig.


PayPal Pay Later

Was es ist: PayPals eigene BNPL-Lösung — “Später bezahlen” (bis 30 Tage) und “Ratenzahlung” (3–24 Raten). Nutzer, die bereits ein PayPal-Konto haben, können direkt im Checkout Pay Later wählen.

Für wen: Shops mit hohem PayPal-Traffic. Der Vorteil: Käufer brauchen keinen neuen Account — sie nutzen ihr bestehendes PayPal-Konto. Kein zusätzlicher Onboarding-Aufwand für den Händler (läuft über die bestehende PayPal-Integration).

DSGVO-Status: PayPal hat AVV, Datentransfer in die USA möglich. AVV sollte aktiv abgeschlossen werden.

Onboarding: Sofort aktiv wenn PayPal Business Account vorhanden. Keine Bewerbung nötig.

Gebühren: Gleiche PayPal-Gebühren wie bei normalen Transaktionen — kein Aufschlag für Pay Later aus Händlerperspektive.

Shopify-Integration: Direkt über die PayPal-Integration, kein Zusatz-Setup.

Einschränkung: Nur für Käufer mit PayPal-Konto verfügbar — schließt Käufer ohne PayPal aus. Kein Kauf-auf-Rechnung für Nicht-PayPal-Nutzer.


Scalapay

Was es ist: “Pay in 3” — Käufer zahlen in drei gleichen Raten, der Händler bekommt sofort den vollen Betrag. Scalapay stammt aus Italien und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv.

Für wen: Mode, Fashion und Lifestyle-Shops. Scalapay hat besonders in den Segmenten Mode und Accessoires eine starke Akzeptanzquote aufgebaut. Weniger geeignet für B2B oder Elektronikhändler.

DSGVO-Status: EU-lizenziert (Amsterdam). AVV verfügbar.

Onboarding: Eigene Shopify-App im Shopify App Store. Direktes Onboarding bei Scalapay nötig — Prüfung ähnlich Klarna, aber mit Fokus auf Fashion/Mode-Händler.

Gebühren: Nicht öffentlich kommuniziert (individuelle Konditionen, etwa 2,5–3,5% branchenüblich).

Shopify-Integration: Shopify App vorhanden — Setup über App, nicht über Mollie.


Ratepay

Was es ist: DACH-Marktführer im Enterprise-Segment für Rechnung und Ratenkauf. Ratepay ist eine Zahlungsmarke der Zalando-Gruppe und stark im B2B und größeren B2C-Segment.

Für wen: Händler mit höherem Ordervolumen und B2B-Anteil. Ratepay wird häufig von mittelgroßen bis großen deutschen Online-Shops genutzt.

Onboarding: Direktvertrag mit Ratepay nötig — Prozess dauert länger als Klarna oder Mollie-Weg. Nicht für kleine Starter-Shops geeignet.

Shopify-Integration: Über Drittanbieter-Plugins oder direkte API-Integration — kein offizieller Standard-Weg wie bei Mollie oder Klarna.


Unzer

Was es ist: Deutsches Zahlungsunternehmen (ehemals Heidelpay) mit Fokus auf multi-channel Payment inkl. BNPL-Methoden. Stärke liegt im Enterprise-Segment mit deutschen Rechenzentren.

Für wen: Größere Shops, die Wert auf vollständig deutsches Hosting und Enterprise-Support legen. Starkes DSGVO-Argument.

Shopify-Integration: Vorhanden, aber komplex — kein einfacher Plug-and-play-Weg.


Mollie als Klarna-Enabler UND Klarna-Alternative

Das ist der Abschnitt, der für viele suchenden Händler die eigentliche Antwort liefert:

Wer “Klarna Alternative” sucht, findet die Lösung oft bei Mollie.

Mollie bietet in einem Dashboard:

  • Klarna (Sofort, Rechnung, Ratenkauf)
  • Riverty/AfterPay (Kauf auf Rechnung, DACH-fokussiert)
  • PayPal Pay Later (über PayPal-Integration)

Das bedeutet: Händler die wegen einer Klarna-Ablehnung nach Alternativen suchen, können mit Mollie Riverty und PayPal Pay Later aktivieren — ohne separate Verträge mit jedem Anbieter. Und wenn Klarna sie später doch annimmt, lässt sich Klarna ebenfalls über Mollie aktivieren.

Für Händler die Klarna günstig aktivieren wollen: Der Weg über Mollie ist einfacher als ein Klarna-Direktvertrag. Mollie übernimmt das Onboarding, und du brauchst nur einen Ansprechpartner für alle BNPL-Methoden.

Wann lohnt sich ein Klarna-Direktvertrag? Ab etwa 500.000 € Jahresumsatz können individuelle Klarna-Konditionen günstiger sein als der Mollie-Weg. Für den Großteil der DACH-Händler darunter gilt: Mollie-Weg ist einfacher und oft günstiger.

Alle BNPL-Methoden über Mollie aktivieren — kostenlos starten

BNPL und DSGVO: Was Händler wissen müssen

BNPL-Anbieter erhalten beim Checkout Käuferdaten — das ist für DSGVO-Compliance relevant.

EU-regulierte BNPL-Anbieter (besser für DACH):

  • Klarna (schwedisch, EU-Zahlungsaufsicht)
  • Riverty/AfterPay (niederländisch, ABN AMRO)
  • Mollie (niederländisch, BaFin-Partnerschaft)

US-amerikanische Anbieter (Vorsicht bei DSGVO):

  • Affirm (US) — in DACH nicht aktiv, aber zu wissen für internationale Shops
  • Afterpay AU (Block Inc.) — nicht das gleiche wie Riverty, in DACH nicht aktiv

Was du im Checkout transparent machen musst:

  • Datenweitergabe an den BNPL-Anbieter muss in der Datenschutzerklärung erwähnt werden
  • AVV mit dem BNPL-Anbieter abschließen (Mollie übernimmt das für Mollie-Anbieter)
  • Käufer müssen informiert werden, dass ihre Zahlungsdaten an einen Dritten übermittelt werden

Die einfachste Lösung: BNPL über Mollie aktivieren. Mollie hat AVV-Vorlagen und kümmert sich um die regulatorische Einbindung der einzelnen BNPL-Anbieter.


Fazit: Die richtige BNPL-Strategie für DACH-Shops

BNPL ist kein Nice-to-have mehr — in Mode, Elektronik und Möbel/Home ist es ein echter Conversion-Hebel. Unsere Erfahrung: Ein gut konfiguriertes BNPL-Setup (Klarna + Riverty Rechnung) kann 25–35% aller Transaktionen abdecken, besonders bei Warenkörben über 80 €.

Empfehlung je Shop-Profil:

  • Kleiner DACH-Shop, Shopify: Mollie aktivieren → Klarna und Riverty in einem Schritt
  • Mode/Fashion: Scalapay zusätzlich prüfen (starke Pay-in-3-Conversion im Segment)
  • B2B-Anteil: Riverty Rechnung und/oder Ratepay-Direktvertrag evaluieren
  • PayPal bereits integriert: PayPal Pay Later kostenlos dazuschalten
  • Klarna abgelehnt: Mit Riverty + PayPal Pay Later über Mollie starten — BNPL-Abdeckung ohne Klarna möglich
Klarna über Mollie in 20 Minuten einrichten

FAQ

Was ist eine gute Alternative zu Klarna?

Für DACH-Händler: Riverty (ehemals AfterPay) für Kauf auf Rechnung, PayPal Pay Later für BNPL-Nutzer mit PayPal-Konto. Beide sind über Mollie aktivierbar — zusammen mit Klarna aus einem Dashboard. Für reine Klarna-Aktivierung ist Mollie der einfachste Weg.

Kann ich BNPL ohne Klarna in meinem Shop anbieten?

Ja. Riverty (ehem. AfterPay) und PayPal Pay Later sind die bekanntesten DACH-Alternativen. Scalapay ist stark im Mode-Segment. Alle drei sind DSGVO-konform und für Shopify verfügbar — Riverty und PayPal Pay Later ohne separaten Klarna-Vertrag aktivierbar.

Warum wurde mein Shop von Klarna abgelehnt?

Klarna prüft Händler auf Mindestumsatz, Produktkategorie (verbotene Kategorien: digitale Güter, Adult-Content, Hochrisiko-Produkte), Chargeback-Risiko und Shop-Qualität. Abgelehnte Händler können mit Riverty und PayPal Pay Later einen BNPL-Stack aufbauen — Mollie macht die Aktivierung ohne Klarna-Direktvertrag möglich.

Was kostet Klarna vs. Riverty im Vergleich?

Klarna-Gebühren werden nicht öffentlich kommuniziert (individuelle Konditionen, ab ca. 0,99% + Fix-Anteil). Riverty/AfterPay hat eine ähnliche Gebührenstruktur. Über Mollie: Gebühren transparent im Dashboard einsehbar, der Händler trägt bei beiden Anbietern kein Ausfallrisiko (Mollie übernimmt das Bonitätsrisiko).


Quellen


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